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letzte Änderung:   22. August 2010
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Aktuelles

LG Oelde-Wadersloh 20.08.09
Petra Holtmann-Wibberich
Ralf Ruppert (LG Oelde-Wadersloh) zu neuer Bestzeit über 100km bei der 21. Auflage des Leipziger Laufs um den Auensee
Wadersloh (phw): Der traditionsreiche Leipziger Lauf um den Auensee erfreut sich stetig steigender Beliebtheit unter den Ultraläufern und unterstrich auch in diesem Jahr einmal mehr seine Ausnahmestellung im Bereich der 50 bzw. 100 km Distanz.
Der heimische Ausdauerspezialist Ralf Ruppert (LG Oelde-Wadersloh) hatte bereits vor Jahren den Reiz dieser Veranstaltung für sich entdeckt und stand in diesem Jahr zum dritten Mal insgesamt und zum zweiten Mal an der Startlinie des 100 km Laufs.

Seitens der Veranstalter hatte man aufgrund der positiven Vormeldungen schon mit einem neuen Teilnehmerrekord geliebäugelt. Letztlich machte das schlechte Wetter jedoch einen dicken Strich durch diese Rechnung. Noch in der Nacht vor dem Wettkampf hatte es wie aus Eimern gegossen so dass fleißige Hände die 10 km Schleife durch nördlichen Auenwald in den frühen Morgenstunden neu präparieren und markieren mussten. Pünktlich zum Start um sechs Uhr präsentierte sich der Kurs in gutem Zustand und auch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Langstrecklern. Kühle Temperaturen ohne weitere Regenschauer boten den Sportlern ein nahezu optimales Laufwetter.
Ruppert hatte sich das Rennen in der sächsischen Metropole als Trainingslauf für sein großes Saisonziel in den Kalender geschrieben. In der heißen Vorbereitungsphase auf den Ende September stattfindenden Sparthalon Lauf über 240 km von Athen nach Sparta gilt es derzeit vermehrt lange Läufe abzuspulen. Er hatte daher sich eine Endzeit von ca. zehn Stunden vorgenommen, merkte jedoch schon zu Beginn des Laufs, dass er an diesem Tag in einer guten Form war. „Da ging noch etwas, das musste ich ausnutzen“ so Ruppert. Er forcierte daher das Tempo und lief trotzdem ohne größere Probleme Runde um Runde konstant durch. Mit einer Endzeit von 9:18 Stunden lag er schließlich deutlich unter dem zunächst angepeilten Ergebnis und unterbot sogar seine Bestzeit auf dieser Distanz um eine halbe Stunde.



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Petra Holtmann-Wibberich 22.07.2010
Lauftreff TUS Wadersloh
Lauftreff TUS Wadersloh schließt erfolgreich Anfängerlehrgang 2010
Wadersloh (phw): Über einen erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Anfängerkurses freuten sich nunmehr die Lehrgangsteilnehmer mit ihren Betreuern vom Lauftreff TUS Wadersloh. Unter Anleitung von fachkundigen Lauftrainern wurden die Teilnehmer ab Mitte April in zwei wöchentlichen Übungseinheiten schonend an die neue Sportart herangeführt. Da die Altersunterschiede der Laufnovizen in diesem Jahr recht groß war, teilte man Gruppe nach Erwachsenen und Jugendlichen auf. Die anfänglich überwiegenden Gehphasen konnten im Lehrgangsverlauf durch kontinuierliche Steigerung der Trainingsintensität immer weiter reduziert werden. Alle Probanden sind nach Ende des Kurses in der Lage eine halbe Stunde am Stück zu laufen. Ergänzt wurden die jeweiligen Übungsstunden durch ausgiebige Dehnungs- und Gymnastikübungen sowie wertvolle Tipps in Bezug auf Ausrüstung und gesundheitliche Aspekte. Lauftreffleiter Werner Rothfeld lobte den Trainingsfleiß seiner Schüler und zeigte sich erfreut über die erzielten Erfolge. „Von insgesamt neunzehn Teilnehmern zu Beginn des Kurses schlossen fünfzehn Laufnovizen den Lehrgang erfolgreich ab. Das ist eine sehr gute Quote“ so Rothfeld.
Angespornt durch die erworbenen Fähigkeiten haben die Teilnehmer nunmehr Freude und Ehrgeiz an der neuen Sportart entdeckt und möchten auch künftig regelmäßig die Laufschuhe schnüren. Die Planungen über einen eventuell nach den Sommerferien startenden Fortgeschrittenenkurs sind noch nicht abgeschlossen und werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Bei entsprechendem Interesse können die frisch gebackenen Ausdauersportler ihr erworbenes Können auch einmal vor Verwandten und Freunden präsentieren. Hierzu bieten sich die 5-km Strecken des Wadersloher Volkslaufs am 16.10.2010 sowie des am 03.09.2010 stattfindenden AOK-Firmenlaufs an.
Für weitere Informationen und Auskünfte steht der Lauftreffleiter (Werner Rothfeld, Tel. 02523-7606) gern zur Verfügung.



          
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Halbtagesausflug des Lauftreff
„Welcome Summer in Warendorf“ am 19.06.2010
Unsere halbtägigen Sommer bzw. Winterausflüge haben sich mittlerweile zu einer beliebten Tradition entwickelt. Nach Bielefeld und Soest (Möhnessee) in den letzten beiden Jahren entschieden wir uns in diesem Jahr für eine Stippvisite in der schönen Kreisstadt Warendorf.
Das Angebot stieß erneut auf positive Resonanz und so machten sich ca. 15 Lauftreffler am 19.06.2010 zur Mittagszeit auf den Weg nach Warendorf. Die Tour war eigentlich als Sommer-Begrüßungs-Fahrt gedacht… es waren auch alle zur Begrüßung da… alle, nur der Sommer fehlte …
Ergiebige Regenschauer und kühle Temperaturen wurden zwar durch sonnige Abschnitte unterbrochen, ließen jedoch kein wirkliches Sommerfeeling aufkommen. Da man aber als Läufer bekanntlich weder Wind noch Wetter scheut, konnte uns die mäßige Witterung nur bedingt etwas anhaben.
Als erstes Ziel steuerten wir den Emssee an um dort unsere obligatorische Laufeinheit zu absolvieren. Die herrliche Umgebung um den See ließ die 10 km Laufstrecke zu einer kurzweiligen und lustig unterhaltsamen Einheit werden. Nach einer erfrischenden Dusche im unmittelbar angrenzenden Freibad zogen wir weiter in die Innenstadt Warendorfs. Hungrig und durstig steuerten wir dort zunächst ein Cafe an, in dem wir uns erst einmal ausgiebig stärkten und gemütlich einige Zeit verweilten. Neben einem Spaziergang durch die Altstadt zog es uns schließlich an eine weitere Verpflegungsstation in Form einer weltmeisterlich geschmückten Gaststätte. Im Zeichen des schwarz rot goldenen Fußballfiebers schmeckte das ein oder andere Kaltgetränk doch noch mal so gut. Schnell wurde es dann auch Zeit sich auf den Weg zu machen um rechtzeitig am vorbestellten Tisch in einer Pizzeria Platz nehmen zu können. In lustiger Runde plauderte es sich bei Pizza und Pasta wunderbar über kommende Ziele und Planungen des Lauftreffs.
Den traditionellen „Absacker“ nahmen wir dann später im stilechten und wunderschönen „Brauhaus“ zu uns bevor wir zufrieden den Heimweg antraten. Für den nächsten Ausflug blieb eigentlich nur ein Wunsch offen „..Dieses Mal muss der Sommer mit..!“…


Petra Holtmann-Wibberich 08.07.2010
Ultra-Trio der LG Oelde-Wadersloh besteht Hitzeschlacht über 100 km beim 4. Thüringen Ultra
Wadersloh (phw): In Sportlerkreisen gelten Ultraläufer nicht ohne Grund als besondere Spezies. Wie sonst ist es wohl zu erklären, dass sie sich am vermutlich heißesten Tag des Jahres den Strapazen eines 100 km Laufs mit 2.150 Höhenmeter aussetzen.
Das bewährte Ultra Trio der LG Oelde-Wadersloh bestehend aus Horst Jasperneite, Eckhard Rump und Ralf Ruppert machte sich am vergangenen Wochenende auf die Reise nach Thüringen um dort an der 4. Auflage des „100km Thüringen-Ultra“ teilzunehmen. Die Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum wahren Mekka für Ultraläufer entwickelt und gilt mittlerweile als einer der teilnahmestärksten 100 km Läufe Deutschlands. Der im 400-Seelen Dorf Frottstädt (Landkreis Gotha) ausgetragene Wettkampf wird in familiärer Atmosphäre ausschließlich von den örtlichen Vereinen sowie der freiwilligen Feuerwehr auf die Beine gestellt.
Die Strecke führt die Athleten über einen 100 km Rundkurs, der auf landschaftlich reizvollen Wald und Feldwegen zweimal den bekannten Rennsteig überquert. Angesichts der vorausgesagten Temperaturrekorde von 35 Grad richteten sich die Teilnehmer trotz der frühen Startzeit um 4.00 Uhr auf eine regelrechte Hitzeschlacht ein. Eine ausgezeichnete Organisation und zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung der Anwohner sorgten jedoch durch eine aufgestockte Anzahl von Verpflegungsstationen für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Nachdem der anfängliche Teil der Strecke noch überwiegend durch den schattigen Thüringer Wald führte, brannte die Sonne vor allem auf den letzten 15 km unbarmherzig auf die zu diesem Zeitpunkt schon erschöpften und müden Läufer hinab. Einzig Horst Jasperneite zeigte sich trotz der Hitze cool und meinte „Das war mein Wetter. Mir ist es schnell zu kalt, aber selten zu heiß“.
Ralf Ruppert zeigte sich in guter Form und spielte seine Berglaufqualitäten einmal mehr voll aus „Ich konnte jeden Anstieg laufend bewältigen und hatte lediglich leichte Probleme mit dem schwer zu laufenden Untergrund“ so der erfahrene Ultraläufer. Mit einer Zeit von 10:48:36 Stunden erreichte er schließlich als erster des LG OW-Trios das Ziel und verbuchte einen hervorragenden 20. Platz im Gesamtklassement. Als Belohnung für seinen frühen Zieleinlauf konnte er sogar noch das Viertelfinale Deutschland – Argentinien vor dem eigens auf dem Veranstaltungsgelände aufgestellten Fernsehgerät miterleben. Horst Jasperneite bewältigte den Kurs ebenfalls ohne größere Probleme und lief bei persönlichen Wohlfühltemperaturen nach 13:13:23 Stunden ins Ziel. Dies brachte ihm den 4. Platz seiner Altersklasse. Eckhard Rump hatte sich an diesem Tag einen verhaltene Wettkampfstrategie vorgenommen und setzte diese Vorgabe mit einer Zeit von 14:39:44 Stunden planmäßig um.



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LG Oelde-Wadersloh    15.06.2010
Petra Holtmann-Wibberich   
„Einmal im Leben musst du nach Biel“ –Andreas Pachnicke und Eckhard Rump (LG Oelde-Wadersloh) beim 100 km Nachtlauf in Biel (Schweiz)

Wadersloh (phw): „Einmal im Leben musst du nach Biel“ so lautet ein weltbekanntes Zitat in der Gemeinde der Ultraläufer. Getreu diesem Motto machten sich am letzten Wochenende Andreas Pachnicke und Eckhard Rump (beide LG Oelde-Wadersloh) auf den Weg ins schweizerische Biel um dort am berühmten Laufklassiker, dem 100 km Nachtlauf, teilzunehmen. Während es für Rump bereits der zweite Start bei diesem Rennen war, schickte sich Andreas Pachnicke, an sein Debüt auf der 100 km Distanz zu geben. In den vergangenen Monaten hatte er sich im Rahmen eines speziellen Trainingsplans akribisch vorbereitet und unzählige Laufkilometer abgespult. Um 22.00 Uhr am Freitagabend schlug dann die Stunde der Wahrheit und die mit Stirnlampen ausgerüsteten Läufer wurden durch einen lauten Startknall in die Nacht verabschiedet. Der erste Abschnitt führte die Sportler durch die hell erleuchteten und von jubelnden Zuschauern gesäumten Straßen und entließ sie schließlich hochmotiviert auf die vor ihnen liegenden langen Kilometer. Glücklicherweise hatte der schweizerische Wettergott ein Einsehen mit den Ultraspezialisten und bedachte sie mit läuferfreundlichen Temperaturen und überwiegend trockener Witterung. Rump kam gleich vom Start nicht optimal ins Rennen und merkte noch die Nachwirkungen seines erst drei Wochen zurückliegenden Etappenlaufs. Er reagierte daher schnell und korrigierte seine ursprünglich anvisierte Endzeit deutlich nach unten. „Ich hatte mit allerlei Problemchen zu hadern und fand einfach nicht richtig ins Rennen“ so Rump. Für Pachnicke lief dagegen besser, schien er sich für seine 100 km Premiere fast schon den perfekten Tag ausgesucht zu haben. Trotz der langen Laufstunden während der Dunkelheit und der zu bewältigenden 550 Höhenmeter zeigte er keine größeren Schwächen „Lediglich bei Kilometermarke 40 hatte ich einen Durchhänger. Die Tipps meiner Vereinskollegen haben mir jedoch in dieser Phase enorm geholfen und mich so aus diesem Tief herausgeholt“ so der erfolgreiche Debütant. Pachnicke zeigte eine so bestechende Form, dass er während der zweiten Rennhälfte Rang um Rang aufholen und sich stetig nach vorn arbeiten konnte. Nach hervorragenden 11:22.49 Stunden überquerte er völlig erschöpft aber genauso glücklich die Ziellinie in Biel. Für Rump war bei seinem 2. Biel Start nicht mehr zu holen so dass er sich schließlich mit einer Endzeit von 13:45:26 Stunden zufrieden zeigte.




Bericht vom Etappenlauf „Über die Höhen im Bergischen Land“ vom 18. - 22.05.2010
Am Montag, den 17.05.2010 fuhr ich nach Wipperfürth ins Bergische Land, um an meinem ersten Etappenlauf teilzunehmen. Die Anreise war am Vortag der ersten Etappe. Am Nachmittag trafen nach und nach die Etappenläufer im Hotel Koppelberg ein. Zunächst wurden die Zimmer bezogen, danach die Startformalitäten erledigt. Jeder Läufer musste ein aktuelles ärztliches Attest vorlegen, das der Läufer gesundheitlich in der Lage ist Leistungssport (Ultramarathon) zu praktizieren. Die Startnummern wurden jedem Athleten ausgehändigt. Nach einem gemeinsamen Abendessen fand das erste „Briefing“ über den ersten Streckenverlauf statt.
Gelaufen wurde auf den ausgeschilderten Rundwanderwegen des Bergischen Landes in fünf Etappen. Befestigte Naturwege stellten den Hauptanteil der Laufstrecke da. Ebenso liefen wir Teilnehmer auf „Singletrails“, Landstraßen, Nebenstraßen und Feldwegen.
Dienstagmorgen um 9:00 Uhr wurde die 1. Etappe „Rund um Lindlar“ über 55 km gestartet. Auf der Strecke mussten ca. 1200 Höhenmeter überwunden werden. Das Läuferfeld setzte sich recht locker in Bewegung. Nach einigen Kilometern hatten sich aber schon einzelne kleine Grüppchen, entsprechend ihrer Leistungsklasse, gefunden. Es stellte sich schnell heraus, dass Kirsten Uhlig und Dietmar Rosenau die steten Begleiter bei mir und den Etappen werden sollten. Wir liefen dasselbe Tempo, suchten nach den Wanderzeichen am Wegesrand und achteten darauf, dass wir uns nicht verliefen. Hilfreich war auch ein GPS-Gerät von Dietmar, welches uns bei der Navigation der zum Teil schwierigen Streckenführung half. Ohne größere Schwierigkeiten kamen wir nach 7:10:24 Stunden im Ziel an.
Vor der 2. Etappe am Mittwoch „Rund um Solingen“, auch „Klingenpfad“ genannt, hatte ich großen Respekt, galt es doch ca. 1600 positive Höhenmeter auf 75 Kilometern zu überwinden. Trotz Streckenkarte, Wanderzeichen und GPS-Gerät haben wir, Dietmar, Kirsten und ich uns kurz vor der zweiten Verpflegungsstation verlaufen. Wir hatten einen Wegweiser falsch interpretiert und sind einen Pfad hinab gelaufen. Nach Erkennen unseres Fehlers, mussten wir den Weg zurück und dem Berg wieder hinauf laufen. Dies brachten uns einige Minuten Zeitverlust und noch einige zusätzliche Höhenmeter ein. Bei dieser Etappe haben sich aber alle Läufer mindestens einmal verlaufen. Nach 10:12:37 Stunden kamen wir erschöpft im Ziel an.
Am Donnerstag startete ich die 3. Etappe „Rund um Remscheid“ mit „schweren Beinen“. An diesem Tag standen 58,8 km und ca. 1500 Höhenmeter auf dem „Röntgenweg“ auf dem Plan. Der Organisator dieses Laufes, Wolfgang Olbrich, nannte es „Beine ausschütteln auf dem Röntgenweg!“ Der Wetterbericht hatte schönes Wetter bis 22 Grad Celsius vorausgesagt. Da morgens noch recht kühle Temperaturen vorherrschten, lief ich mit langer Hose und Langarmlaufshirt. Im Laufe des Tages wurde es immer wärmer. Zum Ende des Laufes konnte ich das Tempo meiner beiden Mitstreiter kaum noch mitgehen. Sie ließen mich aber nicht alleine. So kamen wir nach 8:01:25 Stunden im Ziel an.
Die 4. Etappe „Rund um Kürten“ sollte am Freitag mit ca. 65 Kilometern und 1500 Höhenmetern noch einmal eine richtig schwere Etappe werden. Die steilen Anstiege wurden regelmäßig gegangen, flachere Passagen gelaufen. Bei den Gefällstrecken musste ich die Geschwindigkeit häufig herausnehmen, um nicht umzuknicken. Zudem stellte sich nach und nach ein Schmerz im linken Knie ein, was mich bei meinem Lauf behinderte. Für diese Etappe benötigten wir 9:29:40 Stunden.
Die letzte und 5. Etappe fand am Samstag statt. Start und Ziel war direkt am Hotel Koppelberg, welches am Rundwanderweg „Rund um Wipperfürth“ liegt. Mit ca. 45 Kilometern und 900 Höhenmetern war die Schlussetappe eher eine „Sprintstrecke“. Zwar schmerzte mein linkes Knie bei jedem Bergablaufen, und die beiden Mitläufer entliefen mir an jedem Hang einige Meter, jedoch konnte ich an den Steigungen und auf den flacheren Wegen jedes Mal wieder aufschließen. So kamen wir gemeinsam gut voran. Mit einer Zeit von 5:43:24 Stunden liefen wir in das letzte Etappenziel, dem Biergarten des Hotels, ein.
Meine Freude war groß. Ich hatte meinen ersten Etappenlauf nach insgesamt 40:37:30 Stunden gefinisht. Eine Gesamtstrecke von 300 Kilometern mit ca. 6500 Höhenmetern in 5 Tagen überwunden. Im Ziel wurde mir ein Finisher-T-Shirt überreicht. Bei der Siegerehrung erhielt ich noch eine sehr schöne Medaille.
Insgesamt war die Veranstaltung super organisiert. Das Essen im Hotel Koppelberg mit Frühstück und Abendessen in Buffetform war hervorragend. Auch die Verpflegungsstellen während des Laufes ließen keine Wünsche offen. Für mich war es ein schöner „Aktiv-Urlaub“.



Petra Holtmann-Wibberich    25.05.2010

Eckhard Rump absolviert erfolgreich seinen ersten Etappenlauf „Über die Höhen im Bergischen Land

Wadersloh (phw): Als erfahrener Langstreckler hat Eckard Rump (LG Oelde-Wadersloh) bereits etliche Ultrawettkämpfe auf dem läuferischen Kerbholz. Mit seinem Start beim kürzlich ausgetragenen mehrtägigen Etappenlauf „Über die Höhe im Bergischen Land“ betrat er jedoch sportliches Neuland. Über Monate hatte er sich auf diese Herausforderung vorbereitet, galt es doch an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die großen Rundwanderwege des Bergischen Landes zu erlaufen. Die imposante Gesamstrecke von ca. 300 km mit ca. 6.500 Höhenmetern verteilte sich hierbei auf fünf Tagesetappen zwischen 45 und 75 km. Die Unterbringung der Läufer erfolgte in einem Hotel wobei der tägliche Transfer zu den jeweiligen Startorten sichergestellt war. Kurz vor dem großen Ereignis hatte noch eine Verletzung Rumps Trainingsplan durcheinandergewirbelt und kurzzeitig die gesamte Teilnahme unsicher werden lassen. Pünktlich zum Start zeigte sich der Ultraspezialist jedoch auskuriert um die erste Etappe über 55 km und 1.350 Höhenmeter „Rund um Lindlar“ ohne größere Probleme unter die Laufschuhe nehmen zu können. Die zweite Tagesetappe führte die Läufer auf dem „Klingenpfad“ rund um Solingen und galt mit 75 km und stattlichen 1.600 positiven Höhenmetern als Königsetappe der Veranstaltung. Rump hatte großen Respekt vor diesem „harten Brocken“ und ging das Rennen verhalten und defensiv an. Aufgrund der oft dürftigen Ausschilderung kamen die Läufer des öfteren vom Kurs ab und mussten so den ein oder anderen Zusatzkilometer absolvieren. Am dritten Tag zeigten sich dann auch deutlich die Anstrengungen der ersten beiden Tage und machten den Sportlern mit „schweren Beinen“ das Läuferleben schwer. Nachdem auch das angenehm kühle Laufwetter der ersten beiden Tage in eine sonnige und deutlich wärmere Witterung umgeschlagen hatte, wurde es für Eckard Rump an diesem Tag sehr hart. Es galt auf dem Röntgenweg rund um Remscheid eine Distanz von 58,8 km und ca. 1.500 Höhenmeter zu überwinden. „Zum Ende der Etappe musste ich doch kämpfen“ so Rump über sein Tageswerk. Am vorletzten Wettkampftag standen weitere 60 Kilometer auf dem Programm, die die Läuferschar „rund um Kürten“ führen sollte. Die zu bewältigenden 1.500 Höhenmeter verlangten den Aktiven noch einmal alles ab. Nach den Strapazen der letzten Tage wurden die knackigen Anstiege teilweise im flotten Gehschritt erklommen um wertvolle Energie zu sparen. „So langsam meldete sich auch wieder das Knie“ so der Ultraläufer über diese Etappe. Das Gesamtziel so nah vor Augen mobilisierte man am letzten Tag noch einmal alle verbliebenen Kraftreserven und machte sich auf die letzte Distanz rund um Wipperfürth. Die mit einer Streckenlänge von 45 km kürzeste Etappe ließ Rump noch einmal alle Müdigkeit vergessen und kräftig aufs Tempo zu drücken. Mit einer Gesamtzeit von 40:37:30 Stunden beendete er glücklich seinen ersten Etappenlauf und zeigte sich hochzufrieden über diese besondere Art eines Aktiv-Urlaubs. „Es war ein einmaliges Erlebnis und die landschaftliche Schönheit des Bergischen Landes entschädigt für alle Anstrengungen“ so sein Fazit.



Einladung zum Halbtagesausflug des Lauftreff

„Welcome Summer in Warendorf“

Wie wir ja bereits vor einiger Zeit verraten hatten, soll auch in diesem Jahr unser schon traditionell gewordener Sommerausflug stattfinden. Wir haben uns einmal Gedanken darüber gemacht welch schönes Plätzchen unserer münsterländischen Parklandschaft wohl einen Besuch wert wäre und uns für eine Stippvisite in der attraktiven Kreisstadt Warendorf entschieden.

Wann?  Samstag, 19.06.2010, um 13.00 Uhr (Treffpunkt Sportheim)
Wie?  Per Privat-PKW bzw. Vereinsbulli (falls möglich)

Vielen von Euch ist die reizvolle Gegend rund um den schönen Emssee durch den jährlichen Volkslauf nicht unbekannt. Anlaufpunkt für uns soll zunächst das dortige Freibad sein. Wir werden von dort zu einer ca. 60 minütigen Laufeinheit durch die Emsauen starten. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit eine entsprechend kürzere Einheit zu absolvieren. Wir werden uns die Örtlichkeiten im Rahmen einer Vortour ansehen, um für unterschiedliche Leistungsvermögen jeweils eine passende Strecke anbieten zu können.

Nach unserer Laufrunde werden wir im dortigen Freibad duschen. Sollten wir das erhoffte Glück mit dem Wetter haben, besteht bei dem ein oder anderen vielleicht auch Interesse einmal einen Zeh ins kühle Nass zu tauchen. Erfrischt und voller Unternehmungsdrang werden dann wir in die historische Altstadt Warendorfs weiterziehen. Kleine Gässchen, liebevoll gepflegte Fachwerkhäuser und eine ansprechende Gastronomie sollten beste Vorzeichen für ein paar gesellige Stunden sein.

Um unseren kleinen oder (vermutlich) großen Hunger stillen zu können, werden wir vorab einen Tisch in einer netten Lokalität reservieren. Im Anschluss daran steht einem Besuch der urigen Kneipen und Lokalitäten sicher nichts im Wege.
Wir hoffen, auch dieses Mal Euer Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf eine gute Beteiligung und einen schönen Sommerauftakt des Lauftreff!!
Keep on running
Euer Orga-Trio
Alfred, Ralf und Petra



Petra Holtmann-Wibberich    20.04.2010
LG Oelde/Wadersloh
Claudia Jasperneite und Andreas Pachnicke geben Ultralaufdebüt beim 4. Paul-Moor-Benefiz-Marathon in Bersenbrück
Wadersloh (phw): Die Langstreckenspezialisten der LG Oelde-Wadersloh stellten sich kürzlich in den Dienst einer guten Sache und starteten beim 4. Paul- Moor-Benefiz Marathon von Osnabrück-Nettetal nach Bersebrück. Die Benefiz Veranstaltung feierte in diesem Jahr ihre 4. Auflage und kommt mit ihrem Erlös der Paul-Moor-Schule, einer Ganztageseinrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche, zugute. Prominente Schirmherren und Förderer wie Heike Drechsler oder auch Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer unterstützen durch ihr Engagement ebenfalls den guten Zweck .
Die landschaftliche reizvolle Ultradistanz über 50 km inklusive 280 Höhenmetern führte die Läufer von Osnabrück-Nettetal durch verkehrsarme Bereiche und über abwechslungsreiche Wege nach Bersenbrück. Hierbei durchquerten sie das attraktive Wiehengebirge und konnten sich sogar über einige Passagen entlang des Mittellandkanals freuen.
Das Team der LG Oelde-Wadersloh bildeten zunächst die beiden Ultra-Spezialisten Eckhard Rump und Ralf Ruppert, die den Lauf als Trainingeinheit nutzten und bei guten Witterungsbedingungen nach 5:07:37 Stunden bzw. 4:35:39 Stunden planmäßig das Ziel erreichten.
Bei Claudia Jasperneite und Andreas Pachnicke dagegen stieg das Lampenfieber an diesem Tag doch etwas höher als gewöhnlich, wagten sich beide doch zum ersten Mal auf die Distanz jenseits der klassischen Marathongrenze. Nach intensivem und planmäßig dosiertem Ausdauertraining während der Wintermonate zeigten sich beide jedoch bestens vorbereitet und präsentieren ein eindrucksvolles Debüt im Ultralaufbereich. Jasperneite absolvierte den Lauf in einer Zeit von 5:33:00 Stunden und belegte den 4. Platz im Gesamtklassement der Damen. Andreas Pachnicke überquerte nach hervorragenden 4:37:10 Stunden überaus zufrieden die Ziellinie und zeigte sich zuversichtlich für die kommenden sportlichen Ziele.



LG Oelde/Wadersloh mit großer Truppe und guten Ergebnissen beim 28. Dalkelauf in Gütersloh

Wadersloh (phw): Trotz einer verkürzten Nachtruhe aufgrund der Zeitumstellung präsentierte sich das Team der LG Oelde/Wadersloh beim 27. Dalkelauf am Sonntag gut ausgeschlafen und erreichte durchweg überzeugende Resultate. Auf der landschaftlich schönen und überwiegend flachen Strecke entlang der Dalke und durch den Rhedaer Forst machte unangenehmer Wind den Läufern an diesem Morgen das Leben zeitweise schwer.

Über die 10 km Distanz unterstrich Linus Marx einmal mehr seine gute Form und sicherte sich in einem starken Feld mit 37:44 Minuten den hervorragenden 6. Platz im Gesamtklassement und damit gleichzeitig den 3. Rang seiner Altersklasse. Ihm folgten Alfred Giere (43:44) sowie Bernd Marx (49:23) die mit ihrem Ergebnis jeweils den 2. Platz ihrer Altersklasse gewinnen konnten. Als einzige Frau über die 10 km lief Tanja Mose in 57:57 Minuten neue persönliche Bestzeit.

Die Halbmarathonstrecke stellte auch in diesem Jahr die am meisten frequentierteste Distanz dar, gilt sie doch unter den heimischen Läufern als beliebte Formüberprüfung für den Ende April stattfindenden Hermannslauf. Die Starter der LG OW zeigten sich fit für den kommenden Ostwestfalen-Klassiker und erreichten folgende Ergebnisse: Christian Huster (1:24:20 Std.), Klemens Waldikowski ((1:32:53 Std.), Luis Portela (1:34:23 Std.), Andreas Pachnicke (1:41:30 Std.), Ludger Viertler (1:45:02 Std.), Helmut Gellermann (1:50:48 Std.) sowie Gabino Mancera (2:11.22 Std.). In der Damenwertung vertraten Hala Sahli und Heike Kleine-Eickhoff die Farben der LG OW. Für Sahli war es der erste Start über diese Distanz nach längerer Verletzungspause. Um so mehr zeigte sie sich zufrieden mit ihrer Zeit von 1:55:10 Std. die gleichzeitig den Gewinn ihrer Altersklasse bedeutete. Heike Kleine-Eickhoff erreichte mit 2:09:39 ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit.




„Going on top“ - Jasperneite und Ruppert knacken harten Brocken bei der BC 2010-

Wadersloh (phw): „BC 2010“ so  lautet die harmlose Abkürzung für ein strapaziöses Laufabenteuer welches sich die Ultrasportler Horst Jasperneite und Ralf Ruppert (beide LG Oelde/Wadersloh)  am vergangenen Wochenende vorgenommen hatten. Die  „Brocken Challenge 2010“  ist ein Wohltätigkeits-Ultralauf  der gemäß Wettkampfausschreibung über 81 km und 2.000 Höhenmeter von Göttingen bis auf den Gipfel des Harzer Brockens führt. Hierbei reizt die Ultraläufer nicht allein die anspruchsvolle Streckenführung  sondern darüber hinaus auch die um diese Jahreszeit fast garantierten alpinen Witterungsverhältnisse. Auch im siebten Jahr der Austragung konnte sich die Veranstalter erneut über ein Stelldichein der besten Ultrasportler Europas freuen und innerhalb von 48 Stunden nach Öffnung der Anmeldung bereits ein mit 125 Startplätzen ausgebuchtes Starterfeld verzeichnen.

Trotz einschlägiger Erfahrungen mit den Kapriolen des Harzer Wettergottes sahen sich die Organisatoren in diesem Jahr vor beinahe unüberwindbare Hindernisse gestellt. Schnee und Eis in bisher nicht gekanntem Ausmaß ließen die Durchführung der Veranstaltung zweitweise auf Messers Schneide stehen. Neben zwischenzeitlich verhängten Wegsperrungen im Naturpark Harz machten meterhohe Schneeverwehungen etliche Passagen unpassierbar.  Die Veranstalter wuchsen jedoch in ihrem Engagement und Einfallsreichtum über sich hinaus und mobilisierten sogar eine Schneefräse um einige Wegstücke begehbar zu machen. Trotz aller Anstrengungen konnte die tatsächliche Streckenführung erst kurz vor dem Start festgelegt werden und bescherte den Läufern schließlich eine Umleitung die die Gesamtdistanz auf 87 km verlängerte. Nachdem Jasperneite und Ruppert mehrfach täglich per Internet den aktuellen Entwicklungen entgegengefiebert hatten wurden  sie schließlich am frühen Samstagmorgen um 6.00 Uhr auf die Reise geschickt. Hatte der Winter noch in den Tagen zuvor mit frostigen Minusgraden, Schnee und Windgeschwindigkeiten von 60 km/h  seine ganze Stärke ausgespielt, so zeigte er sich  am Wettkampftag relativ milde gestimmt und präsentierte mit moderaten Wind- und Temperaturverhältnissen ein nahezu optimales Laufklima.

Auf der ersten noch relativ flachen Streckenhälfte galt es  für die beiden Ultras der LG Oelde/Wadersloh zunächst einmal ihren Laufrythmus auf Schnee und Eis zu finden. Einzelne Streckenabschnitte waren lediglich mit Spikes oder auch nur im flotten Walkingschritt zu  bewältigen. „Der Tiefschnee zieht einem die Kraft aus den Beinen“ so Ruppert und Jasperneite übereinstimmend. Richtig hart sollte das Rennen jedoch erst ab Kilometermarke 42 werden. Von diesem Punkt an sollte der  Name Brocken Challenge (deutsch: Herausforderung) zum Programm werden. Es ging über schmale und kniehoch verschneite Waldwege knackig bergauf.  Aufgrund der äußeren Bedingungen hatte das Organisationsteam  auf den Aufbau einer sonst üblichen Verpflegungsstation verzichten müssen so dass die Läufer eine Distanz von 21 km ohne Möglichkeit eines Imbisses zu überbrücken hatten. „Das war sehr hart und zu diesem Zeitpunkt eine große Belastung“ so Ruppert. Die größte Kraftanstrengung lauerte aber erst  zum Schluss, müssen die erschöpften Läufer doch einen beträchtlichen Teil der Höhenmeter bewältigen und die sog. „Rampe“ erklimmen, die schließlich zum Gipfel des Brockens auf 1.142 Meter führt. Unter Aufbietung ihrer letzten Kraftreserven kämpften sich die beiden erfahren Ultraspezialisten durch dichten Nebel und die schließlich einsetzende Dunkelheit den harten Anstieg hinauf  um schließlich nach 12:14 Stunden (Ralf Ruppert) bzw. 12:45 Stunden (Horst Jasperneite) erschöpft die Ziellinie zu passieren. „Es ging bei diesem Rennen nicht um die Endzeit sondern einzig darum heil ins Ziel zu kommen und den schweren Bedingungen zu trotzen“ so das letztlich zufriedene Fazit der beiden Ausdauerexperten.



Petra Holtmann-Wibberich
Lauftreff TUS Wadersloh
Auszeichnung für die teilnehmerstärksten Schulen des 5. Wadersloher Volkslaufes
Auch bei der 5. Auflage des Wadersloher Volkslaufes nahm die Nachwuchsförderung für den Lauf,- und Walkingtreff des TUS Wadersloh wieder einen hohen Stellenwert ein. Schon traditionell wurden Auszeichnungen für die drei teilnehmerstärksten Schulen ausgelobt um den Ehrgeiz und die Bewegungsfreude der Kinder zu fördern. Als Lohn für fleißiges Training konnten die stolzen Preisträger daher vor kurzem ihre Auszeichnungen aus den Händen der stellvertretetenden Abteilungsleiterin der Lauftreff TUS Wadersloh, Irmgard Grote, entgegennehmen. Mit einer beeindruckenden Starterzahl von 48 Schülerinnen und Schülern hatte in diesem Jahr die Augustin-Wibbelt-Schule Wadersloh die Nase vorn. Die Nachwuchsläufer/innen wurden unter der Leitung von Maria Gerke auf ihren sportlichen Auftritt vorbereitet. Den 2. Platz sicherte sich nach erfolgreicher Trainingsarbeit ihrer Lehrerin Marion Schramm die Karl-Wagenfeld Grundschule Stromberg mit 12 Athleten/innen. Den Bronzerang erreichte in diesem Jahr das Johanneum Wadersloh welches 11 Schülerinnen und Schüler an die Startlinie bringen konnte. Irmgard Grote hob bei der Preisübergabe noch einmal den hohen Stellenwert der Nachwuchsförderung hervor und bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der betreuenden Lehrkräfte. Die Schülerinnen und Schüler spornte Grote abschließend an sich auch im kommenden Jahr mit Spaß und Eifer am Wadersloher Volkslauf zu beteiligen. In diesem Zusammenhang wies sie auf die erfolgreichen Trainingsgruppen für Kinder und Jugendliche des TUS Wadersloh hin. Eine Teilnahme an den Übungseinheiten ist jederzeit möglich; hierzu stehen die Verantwortlichen des Vereins gern für Auskünfte und Informationen zur Verfügung.




Bericht von Ralf Ruppert und der 2. Nacht von Ennepetal am 07.08.2009:
Von meinen Lauffreunden Markus Flick und Andreas Petruck wurde ich zur 2. Nacht von Ennepetal eingeladen. Hierbei handelt es sich um einen reinen Einladungslauf unter dem Motto "Von Freunden für Freunde". Es ist also ein reiner Lauf aus Spaß an der Freude ohne Zeitnahme oder Wettkampfdruck. Der Startschuss fiel am Freitag abend um 21.00 Uhr bei schwülwarmen Wetter. Die Strecke führte insgesamt über 62 km auf dem Wanderweg "Rund um Ennepetal" und beeindruckte mit satten 1.700 Höhenmetern. Der Lauf erwies sich als eine Art Traillauf, ging es doch über Stock und Stein.. Trittsicherheit war gefragt, führten etliche Passagen doch über Geröll und schwierig zu laufende Untergründe.. Gerade in der Dunkelheit nicht einfach zu laufen..
Wir waren 13 Läufer und somit eine passende Gruppe. Markus und Andreas hatten sich um eine perfekte Organisation bemüht und bei den Kilometerständen 25 und 45 zwei üppig ausgestattete Verpflegungsstände eingerichtet. Es blieb also kein Wunsch offen...
Nach 9,5 anstrengenden aber schönen Laufstunden trudelten wir gegen 6.30 Uhr wieder am Ausgangspunkt ein. Markus Vater hatte zwischenzeitlich schon den Grill angeworfen so dass wir uns mit einem zünftigen Frühstück "Bier und Bratwurst" stärken konnten.
Nach einem gemütlichen Beisammensein traten nach und nach alle (mit einer schönen Urkunde im Gepäck) den Heimweg an um dort die verdiente Nachtruhe nachzuholen. Alle freuen sich bereits auf die 3. Ennepetaler Nacht im nächsten Jahr!
Gruß
Ralf



Petra Holtmann-Wibberich    10.07.09
Lauftreff TUS Wadersloh
Lauftreff TUS Wadersloh schließt Anfängerlehrgang 2009 ab und bietet Aufbaukaukurs für fortgeschrittene Läufer an
Über einen erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Anfängerkurses freuten sich nunmehr die Lehrgangsteilnehmer mit ihren Betreuern vom Lauftreff TUS Wadersloh. Unter Anleitung von drei fachkundigen Lauftrainern wurden die Teilnehmer in zwei wöchentlichen Übungseinheiten schonend an die neue Sportart herangeführt. Die anfänglich überwiegenden Gehphasen konnten im Lehrgangsverlauf durch kontinuirliche Steigerung der Trainingsintensität immer weiter reduziert werden. Alle Probanden sind nach Ende des Kurses in der Lage eine halbe Stunde am Stück zu laufen. Ergänzt wurden die jeweiligen Übungsstunden durch ausgiebige Dehnungs- und Gymnastikübungen sowie wertvolle Tipps in Bezug auf Ausrüstung und gesundheitliche Aspekte. Lauftreffleiter Werner Rothfeld lobte den Trainingsfleiß seiner Schüler und zeigte sich erfreut über die erzielten Erfolge. „Wir sind stolz auf Leistungen und das Durchhaltevermögen unserer Teilnehmer und gratulieren allen ganz herzlich.“
Angespornt durch die erworbenen Fähigkeiten haben die Teilnehmer nunmehr Freude und Ehrgeiz an der neuen Sportart entdeckt und möchten auch künftig regelmäßig die Laufschuhe schnüren. Um weiterhin innerhalb einer Gruppe trainieren zu können wurde seitens des Lauftreffs TUS Wadersloh der Entschluss gefasst, auch in diesem Jahr einen Aufbau,- bzw. Fortgeschrittenenkurs anzubieten. Hierbei sollen sich neben den bisherigen Kursteilnehmern auch weitere bereits fortgeschrittene Läufer angesprochen fühlen. Jeder, der eine halbe Stunde am Stück laufen kann und gern seine Fähigkeiten innerhalb einer tollen Trainingsgruppe verbessern möchte, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Der Aufbaukurs startet am Mittwoch, 19.08.08 um 18.30 Uhr am Sportheim (TUS Wadersloh). Die Trainingseinheiten finden zweimal wöchentlich (Montags und Mittwochs um 18.30 Uhr ) statt und werden von geschulten Lauftrainern geleitet. Inhalt des Trainings soll vordergründig eine weitere Steigerung der Laufumfänge sein. Hierbei können auf Wunsch der Teilnehmer auch Fahrtspiele oder leichte Intervalltrainingseinheiten in unterschiedlichen Leistungsgruppen durchgeführt werden. Neben Dehnungseinheiten zur Vermeidung von Überforderungen sollen auch wichtige Tipps und Informationen rund um den beliebten Ausdauersport für einen weiteren Leistungsfortschritt der Teilnehmer sorgen. Bei entsprechendem Interesse können die Laufnovizen auch an die Teilnahme von Volksläufen herangeführt werden. Ein schönes Ziel wäre es beispielsweise, könnte man die erworbenen Fähigkeiten beim nächsten Wadersloher Volkslauf am 10.10.09 stolz vor heimischen Publikum präsentieren. Für weitere Informationen und Auskünfte steht der Lauftreffleiter (Werner Rothfeld, Tel. 02523-7606) gern zur Verfügung



LG Oelde-Wadersloh startet beim 7. Hasetal Marathon in Löningen
Gleich drei Starter der LG Oelde-Wadersloh reisten in diesem Jahr ins oldenburgische Löningen um dort ihre Vereinsfarben beim 7. Hasetal-Marathon zu vertreten.
Die Strecke führte die Läufer hierbei auf einem flachen Kurs durch die abwechslungsreiche Landschaft des Hasetals sowie durch die umliegenden dörflichen Ortschaften. Entlang der Strecke sorgten begeisterte Zuschauer, Musikbands und Tanzgruppen für eine einzigartige Atmosphäre, die den Lauf zu einem tollen Erlebnis für alle Aktiven werden ließ. Eckhard Rump präsentierte sich in guter Form und konnte die Ziellinie nach 3:42:04 Stunden als schnellster LG-Starter passieren. Eine hervorragenden Tag hatte auch Hala Sahli erwischt, die durch eine tolle Leistung ihre bisherige Bestzeit um 5 Minuten verbessern und mit einer Endzeit von 3:46:34 Stunden auf den 2. Platz ihrer Altersklasse stürmen konnte. Als dritter Starter der LG Oelde-Wadersloh beendete Andreas Pachnicke nach 4:20:11 Stunden das Rennen.



LG Oelde-Wadersloh    24.06.09
Petra Holtmann-Wibberich   
Ralf Ruppert (LG Oelde-Wadersloh) wird Deutscher Meister seiner Altersklasse im 24-Stunden-Lauf
Seinen bislang größten sportlichen Erfolg feierte Ausdauerspezialist Ralf Ruppert (LG Oelde-Wadersloh) nunmehr bei der 12. Auflage des 24-Stunden-Laufs in Stadtoldenburg. Der als Deutsche Meisterschaft der Deutschen Ultramarathonvereinigung e.V. (DUV) ausgeschriebene Wettkampf bot Ruppert die Gelegenheit sich einmal auf nationalem Parkett mit den besten Ultraläufern zu messen.
Bei diesem Wettbewerb gilt es innerhalb des 24 Stunden Zeitraumes möglichst viele Laufkilometer auf einem abgesteckten Rundkurs abzuspulen. Bereits bei Besichtigung der Strecke vor Beginn des Rennens schwahnte es den insgesamt 130 Startern, dass es kein einfaches Rennen werden würde. Leichte aber langgezogene Anstiege, geschotterte Feldwege sowie ein äußerst unangenehmer ca. 10 Meter langer Abhang beim Einlauf ins Stadion sollten den Sportlern im Verlauf des Wettkampfes enorm Kraft und Konzentration abverlangen.
Beim Start um 13.30 Uhr am Samstagnachmittag setzte der Wettergott den Läufern mit heftigen Windböen und ergiebigen Regenschauern zu. Doch sollte es –trotz einer positiven Wetterprognose für den kommenden Tag- noch schlimmer kommen. Um einen reibungslosen Ablauf des Rennens während der Nachstunden zu gewährleisten, leuchtete das Technische Hilfswerk den Kurs ab Beginn der Dämmerung komplett aus. Während der zwar niederschlagsfreien ab empfindlich kühlen Nacht legten etliche Athleten eine längere Pause ein um neue Kräfte für die noch vor ihnen liegenden Wettkampfstunden zu sammeln. Ruppert selbst gönnte sich jedoch keine Auszeit und spulte weiter stoisch Runde um Runde ab. Doch auch er blieb während des langen Rennens nicht von Problemen und kleineren Durchhängern verschont. Neben den müde werdenden Beinen machten ihm zeitweise heftige Magenbeschwerden das Läuferleben schwer. Doch der für seinen eisernen Durchhaltewillen bekannte Ruppert überwand alle Tiefpunkte und lief ein hervorragendes Rennen im vorderen Feld. Zu allem Übel setzte in den frühen Morgenstunden heftiger Dauerregen ein und trotzte de den müden Sportlern somit noch einmal alles ab. Etliche Athleten mussten an dieser Stelle der bereits fortgeschrittenen Wettkampfdauer Tribut zollen und gaben das Rennen zermürbt und erschöpft auf. Nach Ablauf der 24 Stunden beendete ein schriller Alarmton den Lauf und rief die offiziellen Wettkampfrichter auf den Plan die sodann die Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer feststellten und protokollierten. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte sich Ralf Ruppert mit einem Endergebnis von 198,46 km die Goldmedaille für den Deutschen Meistertitel in der Altersklasse M 40 um den Hals hängen lassen. Dies bedeutete für ihn gleichzeitig den hervorragenden 11. Platz im Gesamtklassement.



 "Sommer-Begrüßungs-Ausflug
"

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 Es sollte zwar eigentlich ein "Sommer-Begrüßungs-Ausflug" werden den sich die 12 Teilnehmer des Lauftreffs vorgenommen hatten... doch da hatte ihnen der der Regengott leider einen Strich durch die Rechnung gemacht selbigen offensichtlich noch einmal verschoben...
Passend zum Auftakt um 13.00 Uhr fing es an zu regnen nachdem es ja eigentlich seit Tagen bzw. Wochen relativ trocken geblieben war.. Aber nun, wir sind ja Läufer und wettermäßig Kummer gewohnt. Unbeirrt machten wir uns daher auf den Weg nach Günne (am Möhnesee). Start der Laufrunde war dort das Heinrich-Lübke-Haus (eine Ferien,- und Begegnungsstätte mit angeschlossenem Hallenbad). Mit Regenjacken ausgestattet trabten wir dann los. Die leicht profilierte Strecke führte uns in weiten Teilen durch den satt grünen Wald und entlang des Möhneufers. Nach 30 Minuten wurde Kehrt gemacht und zum Ausgangspunkt zurückgelaufen. Die Strecke dort ist sehr attraktiv und lädt durchaus zur Teilnahme am Günne-Lauf in der nächsten Woche ein... Zurück am Heinrich-Lübke-Haus nutzten wir dort die freundlicherweise zur Verfügung gestellten Duschen der Einrichtung. Danach verspürten alle den Wunsch nach Kaffee und Kuchen. Wir kehrten dann also in die dortige Cafeteria ein um uns mit heißen Getränken und sehr leckerem Kuchen (einschl. üppiger Sahne) zu stärken. Danach machten wir uns dann auf dem Weg nach Soest. Da der Regen zwischenzeitlich heftiger gewordenen war, beließen wir es bei einem kurzen Rundgang durch die Fußgängerzone und trafen gegen 18.00 Uhr im Restaurant Christ ein. Dort hatten wir einen Tisch bestellt und freuten uns über den guten Service und das leckere Essen. Nachdem wir dort in gemeinsamer Runde viel Spaß hatten, zogen einige Teilnehmer später noch ein Häuschen weiter um einen Absacker zu nehmen. Gegen 23.00 Uhr trafen wir wieder am Sportheim ein und waren uns sicher, dass dies sicher eine weitere Wiederholung finden sollte...



LG Oelde-Wadersloh    02.03.09
Petra Holtmann-Wibberich   
LG Oelde-Wadersloh trotzt Schlamm und Regen beim 17. Bad Salzuflen Marathon
Die Marathonveranstaltung in Bad Salzuflen erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit und konnte wiederum ein ausgebuchtes Teilnehmerfeld verzeichnen. Der Lauf wird von den Langstrecklern gern als Formüberprüfung im noch jungen Wettkampfjahr oder auch als Test für den anstehenden Hermannslauf genutzt. Das sog. Baukastensystem erlaubt es den Aktiven hierbei noch während des Laufes die zu absolvierende Distanz von 18, 26, 34 oder auch 42 km individuell zu wählen. Neben dem profilierten Gelände machte der aufgeweichte und morastige Untergrund den Läufern in diesem Jahr das Leben schwer. Die LG Oelde-Wadersloh trat mit zehn Startern an wobei sich die Hälfte trotz der schwierigen Bedingungen für die komplette Marathondistanz entschieden hatte. Ralf Ruppert sicherte sich mit einer Endzeit von 3:27:07 Std. einen sehr guten 14. Platz im Gesamtklassement. Werner Rothfeld wagte sich nach langer Abstinenz ebenfalls wieder auf die Königsdistanz und lief mit einer Zeit von 3:46:23 Std. auf einen respektablen 48. Platz. Ins Ziel folgte den beiden Eckhard Rump nach 4:06:29 Std. sowie gemeinsam im Duo Horst Jasperneite und Andreas Pachnicke in 4:27:08 Std.. Als einzige Frau im Team der LG Oelde-Wadersloh absolvierte Petra Holtmann-Wibberich die 34-km Strecke und finishte in 3:31:45 Std. Für die Distanz von 26 km entschieden sich drei weitere Starter der LG Mannschaft. Christian Huster konnte mit einem Ergebnis von 2:02.21 Std. einen hervorragenden 19. Gesamtplatz erreichen. Ludger Knüwe und Josef Schnitker erreichten nach 2:28:17 Std. bzw. 2:41:46 Std. das Ziel. Alfred Giere musste das Rennen leider wegen Magenproblemen nach 10 km beenden.

                                              
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Petra Holtmann-Wibberich    
Lauftreff TUS Wadersloh
Lauftreff TUS Wadersloh schließt Anfängerlehrgang ab und bietet Aufbaukaukurs für fortgeschrittene Läufer an
Über einen erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Anfängerkurses freuten sich nunmehr die Lehrgangsteilnehmer mit ihren Betreuern vom Lauftreff TUS Wadersloh. Im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins ließ man noch einmal den zehnwöchigen Kurs Revue passieren. Unter Anleitung von drei fachkundigen Lauftrainern wurden die Teilnehmer in zwei wöchentlichen Übungseinheiten schonend an die neue Sportart herangeführt. Die anfänglich überwiegenden Gehphasen konnten im Lehrgangsverlauf durch kontinuirliche Steigerung der Trainingsintensität immer weiter reduziert werden. Alle Probanden sind nach Ende des Kurses in der Lage eine halbe Stunde am Stück zu laufen. Ergänzt wurden die jeweiligen Übungsstunden durch ausgiebige Dehnungs- und Gymnastikübungen sowie wertvolle Tipps in Bezug auf Ausrüstung und gesundheitliche Aspekte. Lauftreffleiter Werner Rothfeld lobte den Trainingsfleiß seiner Schüler und zeigte sich erfreut über die erzielten Erfolge. „Wir sind stolz auf den mit 13 Sportlern stärksten Anfängerkurs der vergangenen Jahre und gratulieren allen zu ihren persönlichen Leistungen“.

Angespornt durch die erworbenen Fähigkeiten haben die Teilnehmer nunmehr Freude und Ehrgeiz an der neuen Sportart entdeckt und möchten auch künftig regelmäßig die Laufschuhe schnüren. Um weiterhin innerhalb einer Gruppe trainieren zu können wurde seitens des Lauftreffs TUS Wadersloh der Entschluss gefasst, erstmals einen Aufbau,- bzw. Fortgeschrittenenkurs anzubieten. Hierbei sollen sich neben den bisherigen Kursteilnehmern auch weitere bereits fortgeschrittene Läufer angesprochen fühlen. Jeder, der eine halbe Stunde am Stück laufen kann und gern seine Fähigkeiten innerhalb einer tollen Trainingsgruppe verbessern möchte, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Der Aufbaukurs für die Teilnehmer startet am Mittwoch, 20.08.08 um 18.30 Uhr am Sportheim (TUS Wadersloh). Die Trainingseinheiten finden zweimal wöchentlich (Montags und Mittwochs um 18.30 Uhr ) statt und werden von geschulten Lauftrainern geleitet. Inhalt des Trainings soll vordergründig eine weitere Steigerung der Laufumfänge sein. Hierbei können auf Wunsch der Teilnehmer auch Fahrtspiele oder leichte Intervalltrainingseinheiten in unterschiedlichen Leistungsgruppen durchgeführt werden. Neben Dehnungseinheiten zur Vermeidung von Überforderungen sollen auch wichtige Tipps und Informationen rund um den beliebten Ausdauersport für einen weiteren Leistungsfortschritt der Teilnehmer sorgen.
Bei entsprechendem Interesse können die Laufnovizen auch an die Teilnahme von Volksläufen herangeführt werden. Ein schönes Ziel wäre es beispielsweise, könnte man die erworbenen Fähigkeiten beim nächsten Wadersloher Volkslauf am 18.10.08 stolz vor heimischen Publikum präsentieren. Für weitere Informationen und Auskünfte steht der Lauftreffleiter (Werner Rothfeld, Tel. 02523-7606) gern zur Verfügung.


LG Oelde-Wadersloh                                                                    
Petra Holtmann-Wibberich   
Horst Jasperneite (LG Oelde-Wadersloh) startet beim 7. OstseeMan Triathlon in Glücksburg
Nur vier Wochen nach seiner erfolgreichen Teilnahme beim Ironman in Frankfurt startete Horst Jasperneite (LG Oelde-Wadersloh) beim 7. Ostseeman Triathlon in Glückburg erneut über die olympische Distanz. 
Der Schwierigkeitsgrad des gesamten Wettbewerbs deutete sich den Ausdauerathleten bereits nach dem Massenschwimmstart vom Kurstrand in Glücksburg an. Aufgrund der starken Ostseeströmung wurde der zweimal zu durchschwimmende Dreieckskurs zu einer kraftraubenden und somit wenig bestzeittauglichen Angelegenheit. Darüber hinaus sorgten Feuerquallen bei einigen Sportlern für unangenehme Verbrennungen. Jasperneite konnte sich einer solchen Begegnung ebenfalls nicht entziehen und zog eine leichte Blessur im Gesicht davon. Nach 1:40:17 Std. hatte er wieder festen Boden unter den Füßen und konnte den ersten Teil des Wettbewerbes abschließen.
Die sich anschließende Radstrecke über 180 km führte die Athleten in sechs Runden teilweise an der Ostsee entlang und erwies sich durch ein hügeliges Profil und ständig herrschenden Seewind als ebenfalls anspruchsvoll und schwierig. Jasperneite absolvierte die Raddistanz in 6:25:48 Stunden.
Auch beim abschließenden Marathon wurde den Ausdauersportlern noch einmal alles abverlangt. Die fünf zu laufenden Runden durch den Stadtkern von Glückburg sowie durch den Schlosspark bestätigten den hohen Schwierigkeitsgrad der beiden vorhergehenden Disziplinen und beeindruckten mit einem ansehnlichen Höhenprofil. Nach den Anstrengungen der bereits absolvierten Wettkampfetappen wird in dieser Phase des Rennens jeder Anstieg zur Strapaze. Jasperneite beschrieb die Laufstrecke als „schwierigste, die ich bislang in einem Triathlon über die olympische Distanz gelaufen bin. Wer denkt, dass es am Meer flach ist, der wird hier eines besseren belehrt“.
Nach einer Gesamtzeit von 12:45:57 Std. erreichte Jasperneite das Ziel und zeigte sich hochzufrieden mit seiner Leistung.



Petra Holtmann-Wibberich/LG Oelde-Wadersloh   23.07.08
Wibberich 3
59302 Oelde
Miles & More –Ralf Ruppert brilliert beim 4. Chiemgauer 100 Meilen Bergultralauf –
Seinen bislang größten läuferischen Erfolg feierte nunmehr Ralf Ruppert von der LG Oelde-Wadersloh beim 4. Chiemgauer 100 Meilen Bergultralauf in Ruhpolding.
Das Rennen erstreckt sich über eine Distanz von 100 Meilen (umgerechnet 160 km) und zählt nicht zuletzt aufgrund seines imposanten Höhenprofils von 6750 Höhenmetern zu den schwersten Ultraläufen Europas.
Lediglich 34 Sportler fühlten sich dieser Herausforderung gewachsen und starteten in den späten Nachmittagsstunden im Ruhpoldinger Waldstadion. Auf dem ersten Abschnitt von ca. 70 km gab es keine offiziellen Verpflegungsstationen, so dass die Athleten ihre Streckenversorgung zunächst selbst sicherstellen mussten. Weiterhin gehörten Trinkrucksack sowie Stirnlampe zum notwendigen Equipment der Teilnehmer.
Ein überwiegender Teil der Route verläuft auf schmalen alpinen Wanderwegen, die ein hohes Maß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzen. Die in den Nachtstunden zu bewältigenden Streckenabschnitte bergen daher für die Teilnehmer das Risiko von Stürzen sowie von Orientierungsverlust auf den nur spärlich markierten Wegen. Um diese Gefahr zu minimieren, lief Ruppert in einer Dreiergruppe, innerhalb der man die Nachtstunden ohne besondere Vorkommnisse durchlaufen konnte. In den frühen Morgenstunden zeigte sich jedoch, dass das Tempo der Gruppe nicht ausreichen würde um die eng bemessenen Zeitvorgaben einhalten zu können. Ruppert löste sich daher von der Gruppe und lief fortan mit verschärftem Tempo sein eigenes Rennen. Nachdem eine Distanz von 140 km absolviert war, hatte er den entstandenen Rückstand soweit aufgeholt, dass er den letzten großen Anstieg auf den in ca. 1.690 Metern gelegenen Hochfellngipfel innerhalb des erlaubten Zeitfensters in Angriff nehmen konnte. Dieser Streckenabschnitt fordert den Läufern noch einmal alles ab, da es der Anstieg auf einer Länge von 6 Kilometern doch mit 800 Höhenmetern mehr als in sich hat. Nachdem Ruppert den Gipfel in ca. zwei Stunden erklimmen konnte, gestaltete sich der Abstieg nicht weniger mühsam, ging es doch über ca. vier Kilometer ausschließlich auf gerölligem Untergrund steil bergab. „An diesem Punkt wird der Wettkampf spätestens zur reinen Kopf- und Willenssache“ so beschreibt der Ultraläufer der LG Oelde-Wadersloh seinen Gemütszustand zu diesem Zeitpunkt des Laufes. Trotz der bereits hinter ihm liegenden Strapazen gelang Ruppert auf den letzten 20 Kilometern eine weitere Forcierung des Tempos. Nach hervorragenden 29 Stunden und 29 Minuten konnte er als Gesamtsechster die Ziellinie überqueren. Von den gestarteten 34 Läufern konnten lediglich 11 Teilnehmer das Rennen innerhalb des geforderten Zeitlimits beenden.

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